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Heimweh

Ich steige aus dem Bus aus und atme die kühle Abendluft tief ein.

"Endlich Daheim"

Beim gehen krame ich in meiner Tasche rum und entdecke was ich längst befürchtet hatte, ich habe meinen Schlüssel vergessen.

Na dann.. klingeln..

Ich gehe weiter und schaue mich um. Ich fühl mich als wäre ich Wochen weggewesen.
Es waren doch bloss 5 Tage..

Langsam fallen die unbehaglichen Gefühle von mir ab und ich fühle mich wohler je näher ich an Zuhause bin.

Als ich schließlich die zwei Stufen zu unserer Haustür hochgehe und den Klingelknopf berühre und ihn drücke fallen mir zwei Dinge auf..

1. Mein Vater hat seit Wochen eine neue Klingel die er anbringen wollte.

und 2. Ich hatte zum ersten Mal seit sehr langer Zeit Heimweh.

Komisch, dass es jetzt erst kommt, jetzt wo ich doch fast erwachsen bin..

Die Tür geht auf und die Wärme erwartet mich.

Ich fühle mich wie etwas hilfloses, sehr kleines dem man ein Zuhause gibt. 


6.8.07 00:29


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Hinter dieser Tür

In letzter Zeit habe ich oft seltsame Gefühle.

Ich habe jetzt eine Weile lang drüber nachgedacht wie ich es am besten beschreibe.

Und ich glaube ich habe jetzt einen Weg gefunden.

 

 

Ich sitze in einem Raum. Auf einem Stuhl.

Kein besonders großer Raum. Kein besonders kleiner Raum.

Der Raum hat nur eine Tür. Und diese ist verschlossen.

 

So sitze ich also in diesem Raum und merke wie mir langsam der Sauerstoff ausgeht. Die Luft wird dünn. Und ich gerate in Panik.

 

Ich weiss ganz genau, ich kann nicht mehr lange in diesem Raum bleiben.

Aber die Tür ist verschlossen.

Der einzige Weg hinaus wäre sie aufzubrechen.

 Aber ich weiss um die Gefahren die hinter der Tür lauern.

Und ist die Tür erstmal aufgebrochen, dann bietet mir mein Raum keinerlei Sicherheit mehr. 

 

Also zögere ich es hinaus.

Ein wenig in der Hoffnung, dass Hilfe kommt.

Aber im Wissen, dass ich mir alleine helfen muss.

Ich muss meine Wege betreten, neue Wege finden. 

Ich sollte kein Ziel vor Augen haben, sondern einfach Wege beschreiten.

Vlt findet sich sogar jemand der mit mir diese Wege geht, mit mir schaut wo wir zusammen hinkommen.

Vlt nur für einen kleinen Teil des Wegs, vlt trennen sich unsere Wege dann wieder.

Vlt aber auch für eine größere Strecke. 

 

Das bleibt abzuwarten. 

 Denn erstmal, muss ich aus meinem Raum raus.

 


 

 

 

16.8.07 00:07


Tandem Fliegen

Jeder Mensch kann fliegen.

Die meisten tun es in ihrer Kindheit oft

und je älter sie werden,

desto seltener tun sie es.

Ab einem gewissen Altern tun sie es dann wieder öfter.

Manchen ist es in ihrer Kindheit nie gelungen, durch äußere Einflüsse.

Diese können erst spät damit anfangen.

Wieder andere lernen es nie.

Kindern fällt es meistens besonders leicht da sie noch viel Phantasie haben, die den meisten Menschen immer mehr verloren geht, je älter sie werden.

Sie geben sich mit viel leicht zufrieden und bauen sich ihre eigenen Luftschlösser zu denen sie dann fliegen.

Wenn man älter wird weicht die Phantasie oder die Fähigkeit sie auszuleben.

Dann brauch man oft Anstöße,

welche aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich groß und verschiedener Art sind.

Manche brauchen viel Glück im Leben um solch einen Anstoß zu bekommen, sie können nur fliegen wenn ihr Leben perfekt läuft.

Andere hingegen brauchen nur einen klitze kleinen Moment.

Einen schönen Sonnenauf oder untergang, das Farbenspiel in den Wolken.

Eine Sternklare Nacht, eine aufgerissene Wolkendecke durch die die Sonne hinunter strahlt und man meint die Strahlen einzeln zu erkennen.

Ein Spaziergang, klare Luft.

Eine schöne Landschaft..

Vlt ein einfaches Gespräch, eine vollkommen spontane und unsinnige Idee.

Ein Lächeln ohne Grund. Von einem anderen Menschen, von sich selbst im Spiegel?

Das Gefühl etwas getan zu haben.

Auch mal egoistisch sein?

Vertraute und geliebte Gerüche und Geräusche.

Das Lieblingslied im Radio?

Ein schönes Bild.

Es gibt tausend Dinge die einen für einen Moment lang glücklich machen können.

Die einen fliegen lassen können.

Man muss sie nur entdecke und immer die Augen aufhalten.

Und man sollte jedes Mal genießen, denn man weiss nie wann mal wieder so ein Moment der Zufriedenheit und dieser Perfektion über einen kommt.

 

Doch ist es nicht das allerschönste wenn man so etwas mit einem geliebten Menschen teilen kann? Diesen Menschen darauf aufmerksam machen kann, gemeinsam drüber nachdenken? philosophieren. Sich zusammen drüber freuen.

Zusammen Fliegen. Tandem Fliegen.

 

17.8.07 18:08


Diamanten

Die schönsten Diamanten werden am härtesten geschliffen.

Doch man muss genau sehen wo ende ist, sonst war alles umsonst.

Es bleibt nichts übrigen

oder er zerspringt.

 

Das kann man auf sogut wie Alles anwenden.

 

Auf Menschen,

jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens geschliffen,

so bekommt jeder seine eigene Persönlichkeit. 

Passiert dies aber zu schnell, zu lange oder zu hart,

so geht er irgendwann zu Bruch oder es bleibt nicht viel übrig.

 

Beziehungen,

Ob Freundschaft oder Liebe,

an beidem muss gefeilt und gearbeitet werden,

damit etwas schönes entsteht. 

Doch nur zu leicht wird zuviel getan

und dadurch geht die Besonderheit verloren,

oder alles zerspringt in tausend Teile.

 

 Arbeit?

Fleißig sein bringt viel,

aber Übereifrigkeit kann schnell falsch interpretiert werden.

 

Und so zieht es sich durchs ganze Leben.. Gesundheit, Familie usw.

Alles ist wie ein Rohdiamant bei dem man drauf achten muss dass er nicht zu gewöhnlich wird oder gar zerstört wird.

 


17.8.07 21:54


Pralinenschachtel?

Irgendwie stimmt die Theorie schon,

das Leben ist in etwa wie eine Pralinenschachtel,

man weiss nie was drin ist,

man weiss nie was passiert wenn man sich jetzt so oder anders entscheidet.

 

Man weiss aber ganz genau,

auf der Rückseite der Schachtel steht was wo drin ist.

Man sollte aufpassen wenn man das Risiko nicht eingehen will einen Geschmack zu bekommen den man nicht mag oder wenn man mal nicht Abenteuerlustig ist.

Viel zu leicht passiert es, dass beim Umdrehen der Schachtel alle Pralinen rausfallen und auf dem Boden liegen.

Dort wo sie nur zu leicht zertrampelt werden.


18.8.07 16:53


..

"Wenn er jetzt lächelt, dann wird es ein schöner Tag"
24.8.07 21:51


Telefonseelsorge

-Wenn sie zwanghaft oder besessen sind, drücken sie ohne Unterbrechung die 1.

 -Haben Sie eine multiple Persönlichkeit, drücken Sie die 2,3,4 und 5.

-Sind Sie paranoid? Wir wissen schon, wer sie sind und was sie wollen. Sie brauchen keine Taste drücken.

-Falls Sie an Halluzinationen leiden, drücken sie die 6 auf dem bunten Riesentelefon auf Ihrem Balkon.

-Sind sie depressiv? Es ist völlig egal, welche Taste sie drücken, es hilft Ihnen nichts aus Ihrer beschissenen Situation.

-Haben sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken sie bitte die 8. 

-Haben sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken sie bitte die 8.

-Haben sie Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis, drücken sie bitte die 8.

-Anrufer mit Minderwertigkeitsgefühlen, legen Sie bitteauf, unsere Leitungen sind im Moment von wichtigeren Leuten besetzt. 

 

(aus:"Arschgeweih - Das wahreLexikon der Gegenwart" von Oliver Kuhn, Alexandra Reinwarth und Axel Fröhlich)

27.8.07 22:44





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