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Nichts zu wissen

"...und manchmal wünsche ich mir, dass ich nicht so analytisch über solche dinge nachdenken möchte. manchmal (muss ich zugeben) beneide ich sogar menschen, die mir so furchtbar oberflächlich vorkommen, weil sie (glaube ich) eben nicht wissen, dass .. da mehr ist.. oder es erfolgreich verdrängen können. wie hat mal so ein weiser mann gesagt dessen name ich vergessen habe: "can 1 million lemmings be wrong?". ja, sie können falsch liegen, sie werden wahrscheinlich falsch liegen. aber das entscheidende ist: sie wissen es nicht! und manchmal ist es (glaube ich) besser, nicht zu wissen..."

Das ist ein Zitat aus dem Profil von "Tristaan" auf Metalflirt.de.

 

Ich fand es schön mal so etwas zu lesen, da ich mich nun mit meinen Äußerungen in diese Richtung nicht mehr so alleine fühle.

Leute die mich kennen, wissen dass ich von Zeit zu Zeit den Wunsch hege viel weniger über mich und meine Umwelt nachzudenken oder mir wünsche an Gott glauben zu können, weil sich viele Dinge dadurch einfach von alleine erklären.. 

12.6.08 23:09
 


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Martin / Website (16.6.08 09:12)
Die Fähigkeit zu metakognitivem Denken und inwieweit dieses ausgeprägt ist, soll vielen renomierten Pädagogen zufolge ein Garant für hohe Intelligenz sein. Das Problem, was sich aus dem Denken über sich heraus ergibt, ist dadurch gegeben, dass man selbst der Denkende ist und somit nie wirklich objektiv sein Handeln und Denken beobachten kann. Wenn dann chaotische Emotionen hinzukommen, kann sich ein Weltbild herausfiltern, wie der frühe Nietzsche (den du ja in deinem vorigen Beitrag zitiert hast) es schon besaß.

Die Bibel schreibt "Selig sind die geistig Armen, denn ihrer ist das Himmelreich", aber ich würde nicht daraus ableiten, dass "dumme" Menschen glücklicher sind, fröhlicher vielleicht. Meiner Meinung nach neigen wir Menschen dazu [besonders wir Deutschen], negative Erfahrungen mehr zu gewichten als positive. Damit unweigerlich verbunden ist dann natürlich das Ergebnis von einer beängstigenden, traurigen Existenz an sich, wenn man darüber nachdenkt.

Lösten wir uns aber erst einmal von dieser Ungleichgewichtung von Emotionen, dann würde vermutlich bald ein Umschwung entstehen, depressive Akzeptanz würde in zufriedene Toleranz verwandelt... meiner Meinung nach ein für die Persönlichkeit gesünderer Zustand.

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